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Psychoonkologische und psychosoziale Versorgung von Tumorpatienten

Klinik Wetzlar-Braunfels und Vernetzung mit den Kliniken Lich, Schotten, Bad Nauheim, Gießen,  Friedberg, Weilburg und Bad Sooden Allendorf

>> Beratung durch Frau Dr. Marlies Igel-Thorn,
Ärztin,  Psychotherapeutin und Naturheilkundlerin << 

Die Psychoonkologie ist heute in der Behandlung von Tumorpatienten  nicht mehr wegzudenken, auch wenn ihr Angebot bei Patienten, Familienangehörigen und sogar im medizinischen Bereich immer noch viel zu wenig bekannt ist.

Die Psychoonkologie beginnt bei der Untersuchung psychosozialer Faktoren, bei Entstehung und Auslösung von Krebserkrankungen und beschäftigt sich mit der Behandlung, Rehabilitation und Nachsorge der Krebserkrankung. Sie endet nicht mit der Entlassung des Patienten aus dem stationären Bereich, sondern begleitet ihn weiterhin auch während seiner ambulanten Klinikbehandlung und häufig auch nach abgeschlossener Krankenhaustherapie.Die Psychoonkologie – synonym wird auch oft der Begriff „psychosoziale Onkologie“ verwendet- befasst sich mit den umfassenden psychosozialen Aspekten in der Entstehung, Behandlung und dem Verlauf einer Krebserkrankung. 

Die Psychoonkologie ist weniger als eine eigene Disziplin zu verstehen, sondern als eine Fachdisziplin, die mehrere Bereiche einschließt. Interdisziplinarität erscheint hier unverzichtbar. So sind die Fachgebiete der medizinischen Psychologie, Psychiatrie, Psychosomatik, Soziologie u.ä. und die aktive Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen (Ärzte, Pflegepersonal, Psychologen, Seelsorger, Sozialarbeiter u.a.) für eine erfolgreiche Patientenversorgung unverzichtbar.
 
Seit Anfang des Jahres 2000 wurde am Klinikum Wetzlar-Braunfels eine psychosoziale Beratung für stationäre und ambulante Krebspatienten eingerichtet. Dieses Projekt wurde ermöglicht durch die Initiative des Krebsverein Wetzlar. Seit Januar 2005 finanzieren auch die Lahn-Dill-Kliniken dieses Projekt mit. Für Krebspatienten besteht hier die Möglichkeit, sowohl zu einer psychosozialen Beratung, als auch bei Bedarf und Indikation zu einer psychosozialen Krisenintervention und Begleitung im Krankheitsverlauf.Dieses Angebot kann von allen Krebspatienten und Angehörigen in Anspruch genommen werden.

Über den Onkologischen Arbeitskreis Mittelhessen besteht eine enge und intensive Zusammenarbeit zwischen den angeschlossenen Kliniken. Es besteht eine Vernetzung zwischen  der Klinik in Wetzlar-Braunfels und den Kliniken Lich, Schotten, Bad Nauheim, Gießen,  Friedberg, Weilburg und Bad Sooden Allendorf. 

Die Beratung und Behandlung wird von der Ärztin,  Psychothera-peutin und Naturheilkundlerin  Frau Dr. Marlies Igel-Thorn durchgeführt. Die Therapeutin arbeitet seit über 25 Jahren mit Krebspatienten. Einer ihrer Praxisschwerpunkte liegt auf der ambulanten und häuslichen Versorgung von Krebspatienten. Ihre Behandlungen werden auf der Grundlage tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie durchgeführt.

Aufgrund ihrer systemischen familientherapeutischen Ausbildung können wichtige Aspekte des familiären und beruflichen Umfeldes auch unter systemischen Gesichtspunkten miteinbezogen werden.

Die Terminvergabe findet durch das Sekretariat der Stahlentherapeutischen Ambulanz Chefarzt Dr. Michael Brandtner statt. Tel.: 06441-792380

Der Krebsverein des Klinikum Wetzlar ist telefonisch unter folgender Nummer zu erreichen. Tel.: 06441-792168, 792169.   
 

Verfasserin: 

Dr. med. Marlies Igel-Thorn 
Ärztin, Psychotherapeutin und Naturheilkundlerin 
Johanneshof 27
35578 Wetzlar  
 
Telefon: 06403 58 57
Telefax: 06403 74 857 



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